Nachhaltigkeit ist zuerst Haltbarkeit: Warum echte Werte niemals aus der Mode kommen
Nachhaltigkeit & Haltbarkeit im Objektbau | Schniedersitzt Möbel für gute Gäste
Nachhaltigkeit ist das Thema unserer Zeit. Überall wird über Kreislaufwirtschaft, CO₂-Bilanzen und Ressourcenschonung diskutiert. Doch während viele Branchen nach neuen Wegen suchen, ist dieser Gedanke bei Schniedersitzt Möbel für gute Gäste seit jeher das Fundament des täglichen Tuns.
Bereits vor einigen Jahren stellte unser Gesellschafter Herr Grell in einem Interview grundlegende Fragen: „Was ist eigentlich nachhaltig? Was ist nachhaltiges Tun, Handeln, Wirtschaften?“ Seine damaligen Antworten haben bis heute nichts an Gültigkeit verloren – im Gegenteil: Sie sind heute aktueller denn je.
Das Kernprinzip: Nachhaltigkeit ist zuerst Haltbarkeit
In einer von Schnelllebigkeit geprägten Zeit setzen wir ein klares Gegenzeichen: Das nachhaltigste Produkt ist immer das, welches am längsten genutzt wird.
„Alles, was dazu beiträgt, dass wir über lange Zeit Material nutzen, dass wir über lange Zeit Produkte nutzen, ist eigentlich der Einstieg in die Nachhaltigkeit.“
— Herr Grell, Gesellschafter
Ein Stuhl, der im anspruchsvollen gastronomischen Alltag über Jahrzehnte stabil bleibt, spart kontinuierlich Ressourcen, Fertigungsenergie und Transportaufwand. Uns begegnen immer wieder Schnieder-Stühle aus den ersten Jahrzehnten unserer über 100-jährigen Geschichte – gefertigt vor Generationen und noch immer verlässlich im Einsatz. Diese Dauerhaftigkeit ist kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat kompromissloser Konstruktionsqualität und eines zeitlosen, designorientierten Anspruchs.
Holz: Der aktive Klimaschützer mit Doppelwirkung
Holz ist einer der faszinierendsten Werkstoffe überhaupt. Es altert in Würde, gewinnt durch seine natürliche Patina an Charakter und Gemütlichkeit – und leistet einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz.
Die ökologischen Vorteile im Überblick:
- Jahrzehntelanger Kohlenstoffspeicher: Wachsende Bäume entziehen der Atmosphäre schädliches Kohlendioxid und binden den Kohlenstoff. Ein massiver Holzstuhl kann CO₂ über viele Jahrzehnte sicher einschließen.
- Vermeidung energieintensiver Stoffe (Substitution): Holz ersetzt Materialien wie Kunststoff oder Metall. Deren Produktion erfordert oft energie- und emissionsintensive Prozesse. Durch den Einsatz von Massivholz werden diese Emissionen von vornherein eingespart.
- Verantwortungsvoller Umgang mit Sturm- und Schadholz: Trockenheit, Stürme und Klimawandel hinterlassen Spuren in den Wäldern. Würde anfallendes Holz ungenutzt im Wald verrotten, entwiche das gesamte gebundene CO₂ zurück in die Atmosphäre. Durch das Trocknen und Verarbeiten zu hochwertigen Möbeln bleibt der Kohlenstoff dauerhaft gebunden.
Ressourcen nutzen – bis zum letzten Gramm
Gelebte Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht allein auf das Endprodukt, sondern prägt den gesamten Fertigungsprozess. Wenn trotz optimierter Zuschnitte Holzreste oder Späne anfallen, landen diese bei uns nicht im Abfall.
Wir führen unvermeidbaren Verschnitt unserer hauseigenen Heizanlage zu. So nutzen wir das Naturmaterial bis zum letzten Gramm, schließen den Wertstoffkreislauf direkt am Standort und beheizen unsere Räumlichkeiten mit eigener Energie.
Wir schaffen Möbel für Generationen – wirtschaftlich für Ihren Betrieb, wohltuend für Ihre Gäste und schonend für unsere Umwelt.