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#Schniedersitzt!

Stuhlbau: Klassiker versus Trendsetter

Die Buche ist das klassische Holz im Stuhlbau, weil sie viele Vorteile bietet: Sie ist in hoher Anzahl in heimischen Forsten verfügbar. Zusätzlich sind ihre Härte, Dichte und Struktur prädestiniert für den Gestellbau.

Stuhlbau Buche
Schnieder Stuhl Joris mit Buchengestell

Ebenmäßig oder zerstreutporiges Holz

Im Gegensatz zur Eiche ist die Buche ein zerstreutporiges Holz. Innerhalb des Jahrrings sind dichte und weniger dichte Strukturen gleichmäßig verteilt. Deshalb ist das Erscheinungsbild sehr ebenmäßig. Von daher sind auch feine Fräsarbeiten und saubere Schleifarbeiten bei der Buche kein Problem. Sehr dankbar verhält sich das Holz beim Einfärben in Kirschbaum oder Nussbaum. Aufgrund ihrer gleichmäßigen Struktur eignet sich die Buche auch hervorragend zum Biegen, beispielsweise für Stuhlrücken oder Armlehnen.

Hocker Barhocker Polsterhocker
Buche lässt sich exzellent einfärben – hier der Barstuhl 10656

Lebhafte Holzbilder bei der Eiche

In den letzten zehn Jahren ist die Eiche zum Trendholz im Möbelbau avanciert. Die Stuhlfabrik Schnieder baut heute 80 Prozent der Gastronomiestühle aus Eichenholz. Durch ihre lebhafte Struktur ist die Eiche nicht nur im Stuhlbau, sondern auch für Tischplatten sehr beliebt. Gebürstete Eiche-Oberflächen haben eine wunderbare Haptik. Wegen ihres Jahrringaufbaus mit Früh- und Spätholz wechseln sich verschiedene Dichten ab. Beim Einfärben kommt es so zu prägnanten Holzbildern.

Eiche Stuhlbau Trendholz
Stuhl Anne mit Sitzschale und Gestell aus Eiche

Spezielles Know-how in der Fertigung gefragt

Doch die Eiche fordert eine hohe Aufmerksamkeit in der Fertigung: Sie hat so genannte Holzstrahlen, die beispielsweise im Stuhlbau unerwünschte Bruchstellen bilden können. Um Eiche in hoher Qualität zu Stühlen zu verarbeiten, ist ein besonderes Know-how gefragt. Das fängt bereits bei der Produktentwicklung an und setzt sich bis in die Konstruktion fort. Bei Schnieder werden zusätzlich neue Stuhlmodelle in der Stuhlprüfmaschine einem Belastungstest unterzogen.

Sessel Carl Eiche massiv stapelbar
Sessel Carl mit massivem Eichengestell

Beim Stuhlkauf nach Belastungstest fragen

Für den Kunden ist es von außen nicht sichtbar, ob ein Eichenstuhl fachgerecht konstruiert wurde. Aber er kann im Verkaufsgespräch fragen, ob der Stuhl zum Beispiel nach DIN EN 1728 getestet wurde. Bei Schnieder werden in einer speziellen Vorrichtung je 100.000-mal die Sitzfläche eines Stuhls mit einem Gewicht von 100 Kilogramm und der Rücken mit einem Gewicht von 30 Kilogramm belastet. Nur wenn der Stuhl diesen Test besteht, wird er zum Verkauf frei gegeben.

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