| Gastronomiemöbel seit 1918

#Schniedersitzt!

Rund um den Tisch

Es gibt nicht nur den “einen” Tisch: Drei Klassiker sind die „Mütter“ aller Tische

Leicht und belastbar: der Vierfußtisch

Beim Vierfußtisch sind vier Füße über eine Zarge verbunden. Die Tischplatte liegt auf diesem Gestell. Durch die Art der Konstruktion ist der Gstronomietisch sehr stabil. Er kann in der Gastronomie auch gut als Buffet-Tisch fungieren und schwere Last, wie Bain-Maries und Tellerstapel, tragen. Als Allrounder ist er in der Gastronomie vielfach einsetzbar. In Kombination mit Bänken kann es bei dem „Vierfüßler“ hingegen zu Kollisionen kommen, weil immer ein Tischbein beim Platznehmen im Wege steht.

(mittig) Vierfußtisch 30100, (rechts) Vierfußtisch 30180
Vierfußtisch – Gesindetisch 30178, Gastronomietisch mit gedrechselten Stollen

Der Säulentisch: für viel Beinfreiheit

Der Säulentisch wird getragen von einer oder auch mehreren Säulen im Zentrum des Tisches und bietet daher jede Menge Beinfreiheit. Bei begrenztem Platzangebot ist er der Tausendsassa. Auch in Kombination mit Armlehnstühlen ist er die erste Wahl, weil keine Zarge im Wege ist, wenn die Stühle an den Tisch gerückt werden. Seine optische Leichtigkeit geht allerdings einher mit einem relativ hohen Gewicht, denn für seine Statik benötigt er eine schwere Bodenplatte.

Säulentisch 30536 rund und eckig
Säulentisch 30272, Gastronomietisch mit gedrechselter Säule

Die Form des Wangentisches

Gerne wird er in hoher Form als Stehtisch eingesetzt. Der Nachteil des Wagentisches besteht darin, dass die Stirnseiten nicht nutzbar sind. Niemand wird sich vor Kopf stellen oder setzen. Allerdings kann dieser Nachteil auch zum Vorteil avancieren: Denn wenn man den Tisch gezielt an Verkehrsflächen platziert, bleiben diese frei für das Personal.

Wangenstehtisch 31737

Gastronomieeinrichtung

Gemütlichkeit nach Maß

Knallige, auffallende Farben in Form unseres Sessels Tina, gepaart mit Säulentischen aus Massivholz, machen diese Gastronomieeinrichtung zu einem echten Hingucker. Die nach Maß angefertigte Bank aus Eiche passt sich ideal dem Raum an und fügt sich in das individuelle Raumkonzept ein.

GastronomieeirnichtuCafé Extrablatt Lüdinghausen
Gastronomieeirnichtung Café Extrablatt Lüdinghausen
Sessel Tina 12518-1, Tisch 30536, Bank Maßanfertigung Grundmodell 40911
Gastronomieeinrichtung  Café Extrablatt Lüdinghausen
Inneneirnichtung Café Extrablatt Lüdinghausen
Hocker Train 10779, Stehtisch Maßanfertigung Grundmodell 30590

Verliebt in Details

Mit unseren ganzheitlichen Raumkonzepten entstehen Orte, die Atmosphäre schaffen und zum Verweilen einladen. Der maßgefertigte Stehtisch mit einer Höhe von 95 cm in Kombination mit den Hockern Train 10779 in Midi-Höhe formieren sich zu dem zentralen Punkt im Raum. Der Sessel Amadeo und die passende Bank mit Rautensteppung aus Leder runden das Bild ab. Wenn Gäste zu Stammkunden oder gar zu Freunden werden, dann haben auch wir unser Ziel erreicht – Wohlfühlen schaffen!

Einrichtung Café Extrablatt Lüdinghausen
Einrichtung Café Extrablatt Lüdinghausen
Sessel Amadeo 12506, Tisch 30536, Bank 40869 mit Rautensteppung

HPL – alles andere als Billigplastik

HPL ist sehr belastbar

„Wenn wir uns mit HPL auseinandersetzen, müssen wir zuvor mit der Mär aufräumen, dass es sich bei dem Werkstoff um einen minderwertigen Kunststoff handelt“, konstatiert Prof. Reinhard Grell, Dekan an der Hochschule OWL und Gesellschafter der Stuhlfabrik Schnieder. HPL-Oberflächen kommen oft bei Tischen in hochfrequentierten gastronomischen Bereichen zum Einsatz. Eine heiße Kaffeetasse oder ein Teller aus der Mikrowelle ist für HPL kein Problem, da es unempfindlich gegen hohe Temperaturen ist. Es ist ein sehr pflegeleichtes, robustes und genügsames Material, welches sich einfach mit einem feuchten Lappen abwischen lässt. Dabei ist es allen Unkenrufen zum Trotz weder Plastik noch PVC. Die Grundsubstanz ist Papier und somit ein Produkt, welches letztlich aus Holz gewonnen wird.

HPL Oberfläche Optik wie Eiche
Klassische Eiche Oberfläche. Foto: Swiss Krono AG

Ab ins Harzbad!

Das Papier wird digital bedruckt, was nahezu unendliche Möglichkeiten hinsichtlich der Dekore eröffnet. Meist sind es Holznachahmungen. Der Digitaldruck gibt dem Motiv die angestrebte Tiefe. Anschließend gehen mehrere Lagen des Papiers „baden“. Sie werden durch ein Melamin-Harzbad gezogen. Danach wird das geharzte Papier gepresst. Als Overlay erhält es eine Lackschicht. Anschließend kommt es in eine große Presse mit einem Prägeblech. Dabei erhält es genau die passende, fühlbare Struktur zum Holzdekor, einschließlich Jahresringen, Astlöchern und mehr. In den letzten Jahren sind die Holzimitate immer präziser herausgearbeitet worden, so dass Sie schon fast echter aussehen als Echtholz.

HPL wie echt sägerau
Täuschend echt: Eiche in Sägeschnitt-Optik. Foto: Swiss Krono AG

Perfekt bis zur Kante

Durch das Melaminharz wird das Material sehr unempfindlich. Das einzige Problem sind die Kanten, die durch ihre Härte schnell brechen können. Deshalb verwendet man aufgeklebte Kanten aus ABS, die mit einem Klebstoff verarbeitet werden, der feuchte- und temperaturbeständig ist. So hat Feuchtigkeit unterhalb der Tischoberfläche keine Chance. Eine wertige Alternative ist die Verwendung einer Multiplex-Platte als Trägermaterial, die eine natürlich schöne Kante hat. Eine zweite Alternative ist die Verwendung eines massiven Anleimers.

Buche Optik HPL
Oberfläche Buche weiß. Foto: Swiss Krono AG

Eine Lanze für HPL brechen

„Es wird dem Material HPL nicht gerecht, wenn man es als minderwertigen Holzersatz bezeichnet“, resümiert Prof. Reinhard Grell. Die Einsatzmöglichkeiten von HPL Tischplatten sind unendlich, und Grell sieht keinen Grund, HPL nicht auch in der gehobenen Gastronomie einzusetzen. Aber es gibt auch Orte, die man meiden sollte: eine Strandbar zum Beispiel. Hier würde der Sand dauerhaft der Oberfläche schaden.

Eiche HPL
Oberfläche Eiche mit weißlichen Strukturen. Foto: Swiss Krono AG

Neue HPL-Kollektion 2017

In der Schnieder HPL-Kollektion 2017 wird es neue Farbtöne geben. Neben den Klassikern, die zu den Farben der Holzstühle passen, werden viele Dekore im Used Look verfügbar sein. Bei der Imitation von Holzarten bleibt die aufgehellte Eiche ganz klar der Renner.

Ihr Berater, Regional und Kompetent

Leider keinen Ansprechpartner gefunden